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Häufige Fragen

Diese Seite will helfen, von Lesern häufig gestellte Fragen zu unseren Titeln schnell und ohne großen Aufwand zu beantworten. Dabei berücksichtigt sie die in den vergangenen Wochen und Monaten an den Klosterverlag herangetragenen Fragen.

 

01.  Wann kam das Büchlein "Bethmännchen und Pfaffenhütchen" erstmals heraus?

"Bethmännchen und Pfaffenhütchen" erschien erstmals im Oktober 1990. Ein Jahr später im Oktober 1991 veröffentlichte der seinerzeitige Chefredakteur des Regensburger Bistumsblattes, Klaus Christian Reiter, die von Schwester Bothilde gesammelten und überarbeiteten Rezepte in einem zweiten Band "Kapuzinerstrudel und Kartäuserklöße", der sich hauptsächlich mit Fleischspeisen beschäftigte. Im Oktober 1994 stieß das dritte Werk "Engelsaugen und Freudentränen" dazu und wurde im Oktober 1999 vom vierten Buch "Seelentröster und Paradiesäpfel" vervollständigt.

 

02.  Seit wann gibt es die Bothilde-Bücher wieder?

Die 2. Auflage erschien im September 2005. Viele Klöster nahmen die vier Bände sofort in ihr Sortiment auf. Die ersten Buchhandlungen, z.B. die Firma Pustet in Regensburg (Gesandtenstraße und Donau-Einkaufszentrum), führen sie seit Oktober 2005.

 

03.  Wie und wo kann ich die Bücher der Schwester Bothilde bekommen?

Sowohl die vier Bände der Reihe "Backen und Kochen mit Schwester Bothilde" als auch alle künftigen Neuerscheinungen des Klosterverlages sind in jeder Buchhandlung der Bundesrepublik Deutschland erhältlich oder darüber bestellbar. Sie brauchen also nur eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aufzusuchen und der Verkäuferin bzw. dem Verkäufer die ISBN des von Ihnen gewünschten Titels mitzuteilen. Alle weiteren Angaben wie z.B. Autor, Buchtitel, Preis usw. findet die Buchhandlung in ihrer Datenbank.
Die ISBN der vier Titel entnehmen Sie bitte entweder der Seite Klosterbücher oder der folgenden Liste:
         Bethmännchen und Pfaffenhütchen (Band 1)     ISBN 3-932177-11-8
         Kapuzinerstrudel und Kartäuserklöße (Band 2)     ISBN 3-932177-12-6
         Engelsaugen und Freudentränen (Band 3)     ISBN 3-932177-13-4
         Seelentröster und Paradiesäpfel (Band 4)     ISBN 3-932177-14-2
In der südlichen Oberpfalz (= Großraum Regensburg, Neumarkt, Parsberg, Nittendorf, Regenstauf, Burglengenfeld, Schwandorf, Cham, Kötzting, Roding, Neutraubling usw.) und im nördlichen Niederbayern (Kelheim, Abensberg, Bogen, Straubing, Viechtach, Regen usw.) haben fast alle Buchhandlungen die Bothilde-Bücher vorrätig auf Lager. Zumindest können sie sie aber innerhalb kürzester Zeit bestellen.
Aber auch eine Reihe von Klöstern halten in ihrem Klosterladen bzw. in ihrer Klosterbuchhandlung die Bücher bereit. Die Adressen finden Sie auf der Seite Bezugsquellen.

 

04.  Muß ich immer alle vier Bände gleichzeitig kaufen oder können die Bücher auch einzeln erworben werden?

Selbstverständlich können die Bücher auch einzeln erworben werden. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn man sich bei einer guten Freundin, z.B. für eine Gefälligkeit, mit einem kleinen Buch-Geschenk dankbar zeigen möchte. Die Erfahrung der vergangenen Monate zeigt jedoch, daß die überwiegende Zahl der Interessenten sofort alle vier Bände zusammen erwarb.

 

05.  Sind die Rezepte, die in der Vorauflage beispielsweise in "Engelsaugen und Freudentränen" standen, jetzt auch wieder darin zu finden?

Bei der Vorbereitung der neuen Auflage hat der Klosterverlag sich bemüht, alle Rezepte, die schon in der Vorauflage in einem Band zu finden waren, jetzt auch wieder in diesem Band zu belassen. Bei "Bethmännchen und Pfaffenhütchen" als dem ersten Büchlein gelang das noch mühelos und wurde mit jedem weiteren Band natürlich schwieriger. Weil die Vorauflage des orangefarbenen Büchleins “Engelsaugen und Freudentränen” überdies noch viele Rezepte aus “Bethmännchen und Pfaffenhütchen” sowie “Kapuzinerstrudel und Kartäuserklöße” übernommen und mitabgedruckt hatte, galt es, doppeltes Abdrucken von Rezepten zu vermeiden. Die Kunst bestand vor allem darin, die neu hinzugekommenen Rezepte harmonisch so in das Ganze einzufügen, daß jedes Büchlein zwar einen thematischen Schwerpunkt setzen kann und dennoch alle Bände ungefähr den gleichen Umfang behalten.

 

06.  Gibt es einen Lieblingsband in der Lesergunst? Oder anders gefragt: Welcher Band wird am meisten gekauft?

Zunächst kristallisierte sich das orangefarbene "Engelsaugen und Freudentränen" als wahrer Bestseller heraus. Das lag vor allem daran, daß dieses Büchlein in der Leserschaft seinerzeit wohl das bekannteste und am weitesten verbreitete war. Doch schon kurz darauf zog der violettfarbene zweite Band "Kapuzinerstrudel und Kartäuserklöße" nach und überholte "Engelsaugen und Freudentränen" sogar. Ausschlaggebend mag hier gewesen sein, daß Band 2 mit Fleischspeisen, Kartoffelgerichten usw. als einziger den Schwerpunkt im Kochen setzt und dies bei der Hausfrau sehr gefragt ist. Wenige Tage später schloß das himmelblaue "Bethmännchen und Pfaffenhütchen" nahtlos auf (viele einfache und tolle Rezepte, die seinerzeit auch in "Engelsaugen und Freudentränen" aufgenommen worden waren, stammten eigentlich aus "Bethmännchen und Pfaffenhütchen"). Heute steht der grüne "Seelentröster und Paradiesäpfel" mit seinen Anleitungen für Konfekt und Pralinen an der Spitze – vielleicht sind alle "Schleckermäuler" und “süßen Zähne" jetzt auf den Geschmack gekommen.

 

07.  Gab es Reaktionen aus der Bevölkerung zu dem Neuerscheinen der Bücher?

Die Buchhandlungen in der südlichen Oberpfalz sahen sich Anfang Dezember 2005 einer Flut von Kundinnen gegenüber, die – teils mit dem Zeitungsausriß aus der MZ bewaffnet – in großer Zahl die Verkaufsräume stürmten, und kamen der Nachfrage kaum hinterher. Bei der Mittelbayerischen Zeitung (MZ) in Regensburg liefen die Telefone heiß, weil ein Teil der Anrufer dachte, daß es die Bücher nur in den Geschäftsstellen der MZ gäbe. In den darauffolgenden Wochen erreichten den Klosterverlag aus der gesamten Oberpfalz und den angrenzenden Teilen Oberfrankens und Niederbayerns Anrufe, daß man seit längerem vergeblich nach den Büchern der Schwester Bothilde gesucht hatte (selbst Schwester Bothilde im Regener Kloster gab drei Jahre zuvor bereits ihr letztes Exemplar ab), daß eine gute Freundin das ausgeliehene Büchlein "Engelsaugen und Freudentränen" nicht zurückgegeben hatte (sondern so tat, als sei es ihr gestohlen worden bzw. abhanden gekommen), daß die alten Bücher von Fettflecken und Mehl nur so strotzten und es längst Zeit für ein neues Buch wäre usw. ... In einer Buchhandlung in Freising war eine Kundin schier überwältigt, als sie auf dem Titelblatt von "Bethmännchen und Pfaffenhütchen" Schwester Bothilde wiedererkannte, die vor rund 23 Jahren ihre Lehrerin und Seminarleiterin gewesen war. Die Leiterin dieser Freisinger Buchhandlung gestand freimütig, daß sie solche und vor allem so viele Reaktionen auf ein Koch- bzw. Backbuch eigentlich noch nicht erlebt habe. Aus Kempten im Allgäu, Müllheim in Baden, Karlsruhe, Mainz, Nettetal, Berlin und anderen Städten außerhalb Bayerns meldeten sich "ausgewanderte" Regensburger bzw. Oberpfälzer und Interessenten, die dringend alle Bothilde-Bücher haben wollten. Genau ein halbes Jahr nach der Vorstellung der Bücher in der Mittelbayerischen Zeitung bestellte ein älterer Herr in einer Universitätsbuchhandlung in Regensburg je ein Exemplar von "Engelsaugen und Freudentränen" und "Seelentröster und Paradiesäpfel" mit der Begründung, daß er Anfang Dezember 2005 davon ausging, mit ”Bethmännchen und Pfaffenhütchen” (Band 1) und ”Kapuzinerstrudel und Kartäuserklöße” (Band 2) auszukommen; doch jetzt sei es ihm lieber, daß er aus Gründen der Vollständigkeit alle Bände besäße, solange es sie noch gibt. Viele junge Mädchen, die zum Teil auch beim Verlag anriefen, kauften die Bücher, weil die Bothilde-Rezepte größtenteils wirklich einfache Anleitungen seien, die aber großen Erfolg versprächen.

 

08.  Was bedeutet eigentlich "ISBN" und was verbirgt sich dahinter?

Das Kürzel "ISBN" steht für "Internationale Standard Buch Nummer" und hat die Funktion, jedes gedruckte Produkt (Bücher, Broschüren, Kalender etc.), das heutzutage auf den Markt kommt, eindeutig zu identifizieren. Eine auf ein Buch aufgedruckte – und meistens mit einem Strich- oder Balkencode versehene – ISBN kann sozusagen als der "Personalausweis" des Buches angesehen werden. Dabei gibt es durch einen als "Add-on" bezeichneten Zusatz die Möglichkeit, weitere Dateninformationen zu übermitteln, z.B. einen Preis. Wird eine neue Auflage hergestellt, wird auch wieder eine neue ISBN vergeben. Die ISBN (ohne "Add-on") ist zehnstellig (ab 2007 dreizehnstellig) und beginnt in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) mit einer 3, gefolgt von der Verlagsnummer, einer Artikelnumerierung und schlußendlich einer einstelligen Prüfziffer. Wer diese ISBN kennt, braucht sich weder Autor oder Titel noch Verlag oder Preis zu merken. Die ISBN ist eindeutig – und reicht.

 

09.  Warum verwendet der Klosterverlag die "alte" Rechtschreibung?

Weil sie mit Abstand die bessere ist. Obwohl die Kultusminister der Länder wissen, daß die Rechtschreibreform definitiv falsch war, haben sie sie aus Gründen der Staatsräson nicht zurückgenommen. Aber: Die "alte" Rechtschreibung wird eine Wiedergeburt erfahren, weil immer mehr Menschen sich von dem von Kultusbürokraten und Polit-Ideologen verordneten Rechtschreibchaos abwenden (Rechtschreibreform ist eine Unverschämtheit, 120 Kb, Zeitungsausriß aus dem Südanzeiger, Stadtspiegel für Essen, vom 5. August 2006). So beschloß die Kultusministerkonferenz im März 2006, daß die Mehrzahl der durch die sogenannte "neue Rechtschreibung" geänderten Regeln wieder abgeschafft wurden. Z.B. wird das Wort "sogenannt" längst wieder zusammengeschrieben, und Gemse heißt wieder Gemse, und aufwendig heißt wieder aufwendig. Die wenigen, noch von dem Rechtschreibchaos übriggebliebenen Regeln verdienen es nicht, noch "neue Rechtschreibung" genannt zu werden. Trotz gegenteiliger Behauptungen aus Politik und Kultusbürokratie wird der Rechtschreibrat in seinen kommenden Sitzungen - die nächste findet voraussichtlich am 22. September 2006 in München statt - darangehen, den Buchstaben ß "wiederzubeleben"; so soll künftig aus dem verhunzten "dass" wieder ein vernünftiges "daß", aus "Hass", "lässt", "Kompromiss" und "Massstab" kann dann wieder "Haß", "läßt", "Kompromiß" und "Maßstab" werden. Obwohl von der sogenannten Rechtschreibreform überhaupt nicht berührt, schreiben folgsame und gehorsame Neuschreib-Jünger statt "Straße" und "mit freundlichen Grüßen" neuerdings eigenmächtig und falsch "Strasse" und "mit freundlichen Grüssen" (Ist das vielleicht schon ein Zeichen für Degenerierung in der deutschen Sprache bzw. Degenerierung in deutschen Köpfen?). Aus dem entarteten "Tipp" wird bald wieder der ordentliche "Tip". Selbst "Schiffahrt" wird dann endlich wieder mit zwei f geschrieben. Der am 22. Juli 2006 in seiner inzwischen schon 24. Auflage erschienene neue Duden ist kein Standardwerk mehr sondern nur noch ein auf der Stufe einer handelsüblichen Zeitschrift anzusiedelndes Periodikum (siehe dazu die hier herunterladbaren Texte Noch nicht einmal der Duden hält sich an den Duden (22 Kb) aus der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG (FAZ) online vom 21. Juli 2006, Dudens verblichenes Erbe (12 Kb) aus der WELT online vom 22. Juli 2006, Widersprüchlich (9 Kb) aus der FRANKENPOST online vom 24. Juli 2006 und Was heißt hier “verbindlich?” (9 Kb) aus dem OBERBAYERISCHEN VOLKSBLATT online vom 28. Juli 2006). Er ist der Endgültigkeit seiner Regeln längst beraubt (obwohl die Werbung sie noch vollmundig preist), weil der ebenfalls wenige Tage zuvor erschienene Wahrig in vielen Worten andere Schreibweisen empfiehlt. Gut beraten ist, wer die 24. Auflage nicht kauft, denn die anstehenden Sitzungen des Rechtschreibrates werden neue Änderungen notwendig und die 24. Auflage des Duden damit schon innerhalb kürzester Zeit "entsorgungsrelevant" machen. Die vielbeschworene Endgültigkeit der Rechtschreibregeln und die damit herbeigesehnte Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung bleiben auch nach dem 1. August 2006 ein frommer Wunsch bzw. eine Fiktion. Der Klosterverlag lehnt es überdies ab, die bis 1996 uneingeschränkt geltende Rechtschreibung als "alt" herabzuwürdigen; besser ist es, sie als "klassische Rechtschreibung" zu bezeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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